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Samstag 29. April 2006, Weiterfahrt zu den Epupafällen

Heute früh habe ich den Sonnenaufgang am Kunene genossen. Der Kunene fließt total ruhig. Das war sehr beruhigend und tat einfach gut. Das Gras glitzerte und die Sonne kam langsam hervor.
Hier wären wir gerne noch etwas länger geblieben, aber es hatten sich für diesen Tag ca. 100 Leute angesagt und das war uns dann doch zuviel. Also ging es weiter zu den Epupa Falls. Nach der üblichen Zeremonie (Frühstücken, Zusammenpacken) sind wir weiter gefahren. Diese Strecke ging heute wesentlich besser zu fahren. Unterwegs waren wir noch kurz in einem "Supermarkt".
Am frühen Nachmittag sind wir angekommen. Zuerst sind wir vor den Fällen auf einen Hügel gefahren. Von hier aus hatte man einen sehr schönen Überblick. Anschließend sind wir auf den Campingplatz. Dirk hat wie üblich den besten Platz herausgesucht und wir waren ganz alleine. Direkt am Kunene und ganz dicht an den Wasserfällen. Hier in Deutschland wäre sowas überhaupt nicht möglich. An das Rauschen muss man sich aber erst mal gewöhnen.
Nach dem Auspacken sind wir zu den Wasserfällen gegangen. Ein paarmal mussten wir durch Wasser laufen und die Sandalen waren schon wieder nass. Aber es hat sich gelohnt. Der Blick war einfach traumhaft schön.
Auf dem Platz haben wir Nachbarn bekommen. Man glaubt es kaum, aber die beiden, Gaby und ihre Freundin, kommen aus Darmstadt und Aschaffenburg. Da ist man über 7000km von zuhause weg und trifft Leute, die keine 4km von einem weg wohnen.
Später hat uns Dirk noch ein paar Himbagräber gezeigt. Zurück auf dem Campingplatz habe ich noch ein paar Karten geschrieben. Zum Abendessen gab es heute Boereworst, Gemüse, Kartoffel und Zwiebel. Als es dunkel war, haben wir noch den wunderschönen Sternenhimmel genossen.

Impressionen

Blick auf den Kunene unterwegs Zebraberge Epupa Falls
Himbagrab Küche direkt an den Wasserfällen